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Ballonfahrt Technik

Ballonfahren Allgemein No Comments

Wer das erste mal einen Heißluftballon sieht wird sich unweigerlich fragen, wie funktioniert das?
Und reißt der Ballon nicht?

Damit der Ballon stabil ist werden in die Hülle vertikale Gurte eingenäht. Diese reichen von der Öffnung des Ballons bis hinauf in den sogenannten Kronenring. Der Ballonfahrer spricht hier von sogenanten Lastbändern. Die Enden der Lastbänder werden so gestaltet dass daran der Korb für die Insassen befestigt werden kann.

Um Risse zu vermeiden, werden horizontale Bänder aufgenäht die bei eventueller Baumberührung ein Einreißen des Ballons verhindern soll. Sie werden als Risstopper bezeichnet.

Beim Aufbau eines Ballons spielt die Topleine eine wichtige Rolle. Am Kronring, dem höchsten Teil des Ballons wird der Topring befestigt. An diesem wiederum die Topleine. Sie ermöglicht das Festhalten des Ballons beim Aufbau und sorgt beim Entleeren dafür dass der Ballon in eine bestimmte Richtung gebracht wird.

Mittels eines Brenners der die Luft im Heißluftballon erwärmt wird die Steigung erreicht.

Im Gegenzug übernimmt der Parachute die Aufgabe des Sinkens. Es handelt sich hierbei um einen Fallschirm der durch zentrieren mittels einer sogenanten Zentrierleine den Druck im Ballon verändert und so ein entweichen der Innenluft ermöglicht. Schon 5 Sekunden Luftentweichen reichen aus um eine Reaktion herbei zu führen.

Über den Parachute wird der Heißluftballon am Ende seiner Fahrt wieder entleert.