Oktober 25, 2008
Ballonfahren Allgemein
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Wer das erste mal einen Heißluftballon sieht wird sich unweigerlich fragen, wie funktioniert das?
Und reißt der Ballon nicht?
Damit der Ballon stabil ist werden in die Hülle vertikale Gurte eingenäht. Diese reichen von der Öffnung des Ballons bis hinauf in den sogenannten Kronenring. Der Ballonfahrer spricht hier von sogenanten Lastbändern. Die Enden der Lastbänder werden so gestaltet dass daran der Korb für die Insassen befestigt werden kann.
Um Risse zu vermeiden, werden horizontale Bänder aufgenäht die bei eventueller Baumberührung ein Einreißen des Ballons verhindern soll. Sie werden als Risstopper bezeichnet.
Beim Aufbau eines Ballons spielt die Topleine eine wichtige Rolle. Am Kronring, dem höchsten Teil des Ballons wird der Topring befestigt. An diesem wiederum die Topleine. Sie ermöglicht das Festhalten des Ballons beim Aufbau und sorgt beim Entleeren dafür dass der Ballon in eine bestimmte Richtung gebracht wird.
Mittels eines Brenners der die Luft im Heißluftballon erwärmt wird die Steigung erreicht.
Im Gegenzug übernimmt der Parachute die Aufgabe des Sinkens. Es handelt sich hierbei um einen Fallschirm der durch zentrieren mittels einer sogenanten Zentrierleine den Druck im Ballon verändert und so ein entweichen der Innenluft ermöglicht. Schon 5 Sekunden Luftentweichen reichen aus um eine Reaktion herbei zu führen.
Über den Parachute wird der Heißluftballon am Ende seiner Fahrt wieder entleert.
Mai 3, 2008
Ballonfahren Allgemein
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Als Ballonfahren bezeichnet man die Fahrt in einem Heißluftballon. Häufig wird fälschlich auch der Begriff Ballonfliegen verwendet. Richtig ist jedoch Ballonfahren bzw. Ballonfahrt da es sich bei einem Heißluftballon um ein Luftschiff handelt. Wie bei Schiffen die auf dem Wasser fahren spricht man auch bei Luftschiffen von Fahrten.
Die erste Ballonfahrt soll bereits im Jahr 1783 stattgefunden haben. Ballonfahren begeistert die Menschen also bereits seit 225 Jahren. Selbst Historisch haben Heißluftballone einiges zu bieten so gelang 1979 einer Familie aus Thüringen die Flucht aus der ehemaligen DDR in einem Heißluftballon.
Eine weitere Bezeichnung für die Heißluftballone ist Montgolfièren nach den Erfindern des ersten Heißluftballons Joseph Michel und Jacques Etienne Montgolfier.
Heißluftballone werden mit einer offenen Flamme befeuert um die Luft im inneren des Ballons zu erhitzen. Die erwärmte Luft erzeugt Auftrieb und der Ballon kann damit an Höhe gewinnen. Zum sinken wird die erwärmte Luft über eine Klappe am oberen Ende des Heißluftballons entlassen wodurch kältere Luft in den Ballon strömt und diesen Sinken lässt.
Die Steuerung des Heißluftballons während einer Ballonfahrt erfolgt über Luftströmungen dazu haben Ballonfahrer immer eine Rolle Toilettenpapier mit an Board. Dieses wird bei bevorstehenden Kurskorrekturen Blattweise vom Ballon abgeworfen um die Luftströmungen in unterschiedlichen Höhen zu ermitteln und durch steigen oder sinken Richtungsänderung vorzunehmen.
Neben der Ballonfahrt als Freizeitvergnügen gibt es rund um das Ballonfahren auch Wettbewerbe bis hin zur Weltmeisterschaft. Dabei gilt es verschiedene Aufgaben während der Ballonfahrt zu meistern oder auch die grösste Distanz in einer einzelnen Ballonfahrt zurück zulegen.
Aufgrund der begrenzten Kapazität und der schlechten Steuerbarkeit von Heissluftballonen werden diese in der normalen Luftfahrt natürlich nicht eingesetzt. Jedoch gibt es viele Anbieter die Ballonfahrten als Freizeitspass anbieten.
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